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Beitrag veröffentlicht im September 2021

Der Erste Schultag

Valentin 1

Dienstag, 7. September 2021

Der erste Schultag war nicht richtig ein Schultag, es war eher ein Schultag für alle neuen Schüler, die seit dem Tag auf der Schule sind. Also sowohl alle internationalen Schüler, als auch die neuen 8-10. Klässler. Ich musste meinen Namen auf einem der vielen Zettel mit allen Namen suchen und dann in den mir zugeteilten Raum gehen. Dort wurde uns das alles erklärt und uns die Schule gezeigt. Es waren sehr viele Deutsche da und der Tag ging nur bis 12.30 Uhr. Wir haben auch direkt unsere Stundenpläne bekommen. Ich habe Fotografie, Business, Spanisch und Physics und Engineerings. Das Stundensystem ist anders als in Deutschland, da wir nur 4 Fächer in der Woche und dementsprechend auch am Tag haben. Ein Semester (Halbjahr) lang. Am nächsten Tag waren dann alle Schüler da. Die Schule hat 1.250 Schüler. Ich hatte zum ersten Mal meine Klassen und habe versucht mich neben kanadische Schüler zu setzen. Am ersten Schultag wurde ich gefahren, am Mittwoch bin ich dann aber mit einem dieser typischen gelben Schulbusse hin und zurück gefahren. Die folgenden Tage verliefen auch relativ gut.

Der Flug

Valentin 0

Ich bin am 2.9.2021 um Viertel vor 7 aufgewacht. Danach bin ins Wohnzimmer gegangen, habe was Kleines gegessen, habe mich von meinen 4 Schwestern verabschiedet, die unmittelbar danach in die Schule mussten und Ich habe die Koffer ins Auto tragen. Danach bin ich mit meinen Eltern nach Frankfurt gefahren. Als wir am Flughafen angekommen sind, haben wir eingecheckt und Ich habe mit meinen Eltern noch was Kleines getrunken. Ein wenig später musste ich mich auch leider schon von meinen Eltern verabschieden. Nachdem ich durch den Zoll gegangen bin, wenn mich zum Abflug Gate gegangen. Dort habe ich auch schon 2 andere Austauschschüler getroffen, wie mit mir geflogen sind. Wir mussten nur eine kleine Weile warten bis wir auch schon ins Flugzeug steigen konnten. Der Flug von Frankfurt nach München hat zirka 50 Minuten gebraucht. Er hatte aber auch zirka 50 Minuten Verspätung. In München hatten wir dann also zirka eine Stunde Umsteigezeit. Wir haben unser Handgepäck genommen, sind zum Abfluggate in München gegangen, wir haben dort unsere Unterlagen vorgezeigt und sind ins Flugzeug gestiegen. Flugzeug hatte auch ca. 30 Minuten Verspätung. Mit dem voll ausgebuchten Flugzeug sind wir dann zirka 10 Stunden über den Atlantischen Ozean, über Grönland und die Rocky Mountains geflogen, als wir schließlich in Vancouver ankamen. Ich habe im ganzen Flug nicht geschlafen. Das Essen war ebenfalls ganz okay. Ich habe auf meinem Flugzeug Fernseher einen Film geguckt und während des Fluges viel Musik gehört. Als wir in Vancouver mit ein wenig Verspätung ankamen, mussten wir erst mal an einem Computer personenbezogene Daten eingeben. Nach haben wir die anderen 4 Austauschschüler getroffen. Nachdem wir eine halbe Stunde angestanden haben, mussten wir noch andere Unterlagen für die Study Permit abgeben. Danach sind wir zur Immigration gegangen. Dort mussten wir unseren Reisepass abgeben und haben nach zirka einer halben Stunde unsere study permit bekommen. Dadurch dass das Flugzeug Verspätung hatte und das Ausstellen der study permit länger gedauert hat als erwartet, haben wir unseren Anschlussflug nach Comox (Vancouver Island) verpasst. Also mussten wir zu einem Schalter von Air Canada und den Flug umbuchen. Danach mussten wir ein Hotel buchen. Wir haben viel mit Leuten von Air Canada oder Lufthansa geredet. Freundlicherweise hat eine Frau, die beim Schulbezirk arbeitet und ein Hotel gebucht. Also sind wir zum Hotel gegangen und haben eingecheckt. Es gab 3 2er Zimmer, also musste ich mir das Zimmer teilen. Das Hotel war schon relativ luxuriös, aber es war auch das Einzige in der Nähe vom Flughafen. Es gab 2 betten, eine Dusche, eine Badewanne und ein Super blick auf den Flughafen und Vancouver. Kein Wunder, dass das Hotel 400 $ pro Nacht gekostet hat. Am nächsten Morgen habe ich geduscht und wir waren im Pool. Leider mussten wir feststellen, dass das Frühstück nicht inbegriffen war. Wir mussten auch nochmal den Flug umbuchen, weil wir Bedenken hatten, dass der Flug um dieselbe Uhrzeit wie gestern um 21 Uhr ausgebucht ist. Also buchten wir den Flug um, auf 13:10 Uhr nach Nanaimo. Das ist zirka 90 Minuten von Comox entfernt. Das hat ungefähr 1 Stunde gedauert. Danach haben wir das Gepäck aus dem Hotel geholt und haben ausgecheckt. Das Gepäck haben wir dann für den Weiterflug eingecheckt. Nachdem wir durch den Zoll gegangen sind, haben wir uns Frühstück besorgt und sind ans Gate gegangen. Am Gate mussten wir leider feststellen, dass wir für diesen Flug auf Standby gebucht sind. Das bedeutet, dass wir keinen Sitzplatz haben und nur mitfliegen können, wenn ein Fluggast nicht erscheint und dadurch ein Sitzplatz frei wird. Glücklicherweise sind noch 2 Sitzplätze frei geworden, wodurch ein anderer Austauschschüler und ich noch nach Nanaimo mitfliegen konnten. Die anderen sind in den nächsten Flieger nach Vancouver Island geflogen. Für den nächsten Flug um 17:35 Uhr waren auch Sitzplätze reserviert, sodass sicher war, dass wir noch am Freitag auf die Insel kommen. Der Flug hat nur 12 Minuten gedauert. Als wir in Nanaimo ankamen, haben wir lange auf unser Gepäck gewartet, bis wir feststellen mussten, dass das Gepäck nicht im Flugzeug war. Also sind wir zu Air Canada gegangen und haben mitgeteilt bekommen, dass Gepäck frühstens Sonntag oder sogar erst Montag ankommen wird. Danach sind wir in den Shuttle nach Comox gegangen. Die Fahrt hat ca. 90 Minuten gedauert und wir waren nur zu dritt. Ich bin um 16:15 zu Hause (nur mit Handgepäck) endlich mit viel Verspätung angekommen. 
 
Spoiler: Das Gepäck kam am Sonntag gegen 12 Uhr. 
 
Der Flug war eine ziemliche Tortur und sehr Chaotisch. Trotzdem bin ich nach ungefähr 41 Stunden ab Donnerstagmorgen bis zur Ankunft glücklich zu Hause angekommen. 
 
Ich hoffe, der Eintrag hat euch ebenfalls gefallen. 

Die Ankunft

Valentin 0

Die Ankunft

Nachdem ich endlich nach knapp 41 Stunden Flugstresses zu Hause angekommen bin, habe ich noch ein bisschen mit meiner Gastmutter geredet und sie hat mir das Haus gezeigt. Etwas später, als ich mein Zimmer eingerichtet habe, haben wir auch schon zu Abend gegessen. Nach dem Abendessen bin ich runter in mein Zimmer gegangen und bin binnen 5 Minuten eingeschlafen, bis ich plötzlich um ca. 2 Uhr aufgewacht bin und mich gewundert habe, warum ich noch angezogen bin und das Licht noch an ist. Am Nächten Morgen, Samstag, sind wir durch die Stadt gefahren und haben auch einen Abstecher zu meiner Schule gemacht. Die Schule ist sehr modern und wurde erst vor 2 Jahren renoviert. Auf dem Rückweg vom Meer sind wir Rehen begegnet, die über die Straße gegangen sind und wild in fremden Gärten herumgestreunert sind. Wir sind noch am Flughafen vorbeigefahren, ehe wir zu Walmart gefahren sind und mir eine SIM-Karte, ein paar Klamotten, da mein Koffer ja immer noch nicht da war, ein Paar Hausschuhe und etwas zu essen gekauft. Danach waren wir bei Wendy´s etwas essen. Ich bin etwas später noch etwas mit dem Fahrrad rumgefahren und habe die Gegend erkundet, bis es Abendessen gab. Am nächsten Tag haben wir meinen Gastbruder von seinem Vater abgeholt, da die Eltern getrennt leben und sind in die Berge gefahren. Wir sind mit dem 4×4 meiner Gastmutter auf den Mount Washington gefahren, wo sehr viele Mountainbikes Trails sind und man im Sommer ZIP-Line fahren kann. Im Winter ist dort oben ein sehr schönes Skigebiet, bei dem ich mir auch einen Skipass kaufen werde, da ich Skifahren liebe. Abgesehen davon sind wir etwas weiter unten in einen Waldweg gefahren und haben Phoebie, den Hund frei neben dem Auto herlaufen lassen. Wir haben dort an einem See gegessen und sind etwas später auch wieder runtergefahren. Glücklicherweise blieb mein Gast Bruder noch bis zum Abendessen, sodass er mir nochmal die Nachbarschaft und die Gegend zeigen konnte. Am Abend musste Nathaniel aber auch schon wieder gehen. Danach habe ich den letzten Artikel geschrieben und noch etwas Netflix geguckt. Heute, am Sonntag bin ich etwas früher aufgestanden, um mit meinen Eltern zu telefonieren. Ich bin heute ebenfalls ein wenig mit dem Fahrrad am Fluss lang gefahren und habe ein paar schöne Bilder aufgenommen.

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